Gibt es eine Dattelsorte, die besonders gesund ist?
Nach Aussagen ist die Sorte Ajwa diejenige, die am meisten gute Inhaltstoffen enthält. Sie stammt aus der besonders nährstoffreichen Region rund um die heilige saudische Stadt Al-Medina und gedeiht dort auf besonders fruchtbaren Vulkanböden. Auch in Bezug auf den Geschmack ist die Sorte Ajwa besonders: Sie ist nicht so süß und hat einen leicht mineralischen Charakter.

Als Süßigkeit zu Tee und Kaffee: Sukkari

Probiert mal gefüllte Medjool-Datteln: Dazu längs bis zur Hälfte einschneiden, statt des Kernes eine schmale Marzipanrolle hineinlegen, wieder zuklappen und dann mit Schokolade überziehen: Eine macht satt. Und glücklich 🙂

Bissfest und nicht allzu süß: Deglet Nour (sprich: „Deglett Nuhr“)

Für Smoothies, zum Backen oder Pürieren: Mazafati
Datteln punkten mit viel Kalzium, Magnesium und Phosphor, Zink, Eisen, Mangan und Kupfer. Auch bei den B-Vitaminen lässt sie sich nicht lumpen. Aber Achtung: 100 Gramm bringen satte 66 Gramm Zucker mit, ungefähr die Hälfte davon Fruchtzucker.
Die Steinfrüchte verfügen über eine vergleichsweise neutrale Süße, weshalb man sie sehr gut als Süßungsmittel verwenden kann. Stellt ihr Suppen, Soßen, Fruchtpürees, Smoothies oder Shakes mit dem Mixer her und benötigt noch etwas Süße, dann könnt ihr eine oder zwei entkernte Datteln einfach mit in den Mixer geben.
So stellt ihr Dattelsirup her:
Einige getrocknete Datteln entkernen und in den Hochleistungsmixergeben. Gerade so viel Wasser oder frisch gepressten Orangensaft hinzugeben, dass der Mixer arbeiten kann. So lange mixen, bis eine einheitliche Konsistenz enststeht. Den Sirup kannst du in Flaschen oder andere verschließbare Gefäße abfüllen und (bis zu 10 Tagen) im Kühlschrank aufbewahren. Oder du frierst ihn mit Hilfe eines Eiswürfelbehälters ein und füllst ihn dann in eine vorher eingefrorene Dose und entnimmst bei Bedarf so viele Würfel, wie du brauchst. So geht gesundes Süßen!