Paprika

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Gemüsepaprika enthalten zwar kein Capsaicin und gelten deshalb nicht als Heilpflanzen, haben aber trotzdem einen besonderen Wert für unsere Gesundheit, denn sie enthalten andere Capsaicinoide.

Denn so wie die Scharfstoffe aktivieren auch die nicht scharfen Capsaicinoide die sogenannten Schmerzrezeptoren, die für die Schmerzwahrnehmung mitverantwortlich sind. Auf diese Weise wird Schmerzen entgegengewirkt. Anders als Capsaicin haben nicht-scharfe Capsaicinoide wie z. B. Capsiat auf die Mundhöhlenrezeptoren zwar keinen Einfluss, dafür aber auf Rezeptoren im Darm.

 

Eine japanische Studie mit 44 Probanden hat bereits im Jahr 2007 gezeigt, dass nicht-scharfe Capsaicinoide gleich wie Capsaicin bei Übergewichtigen für einen gesteigerten Energieverbrauch sorgen und die Fettverbrennung ankurbeln.

Auch chinesische Forscher von der Central South University haben im Jahr 2015 anhand von Laborstudien festgestellt, dass Capsaicinoide sich bei einer Kur gegen Übergewicht positiv erweisen, da sie den Fettstoffwechsel anregen und somit der Fettansammlung im Körper entgegenwirken.

Einem an der Purdue University durchgeführten kritischen Review zufolge zügeln Capsiat sowie Capsaicin überdies den Appetit, weshalb entsprechende Lebensmittel und Gewürze wunderbar zur Gewichtskontrolle beitragen können. Die Forscher gaben zu bedenken, dass Gemüsepaprikas, die reichlich Capsiat enthalten, eine prima Alternative zu Chilis darstellen, da sie auch von all jenen Menschen gegessen werden können, denen scharfe Speisen nicht gut bekommen, oder sie sie nicht mögen.

Rote Paprika enthalten Betacarotine, die Vitamine A, B6, B9, C und E, außerdem Eisen, Magnesium, Kalium und Kupfer.

 

Wer Paprika roh nicht so gut verträgt, sollte sie dünn schälen. Die Unverträglichkeit kann aber auch damit zusammenhängen, dass sie wie Kartoffeln und Tomaten zu den Nachtschattengewächsen zählen und somit Alkaloide wie z. B. Capsaicinoide, Nikotin und Anatabin enthalten. Zu den Symptomen einer Nachtschattenunverträglichkeit zählen u. a. Sodbrennen, Blähungen, Übelkeit und Durchfall. Außerdem können Früchte von Nachtschattengewächsen dazu führen, dass sich bereits vorhandene Leiden wie chronisch-entzündlichen Darm- sowie Gelenkserkrankungen verschlimmern. Weiterführende Infos dazu erhalten Sie in unserem Artikel über Nachtschattengewächse.

Doch in Nachtschattengewächsen stecken nicht nur Alkoloide, sondern auch Lektine. Das sind Proteine, die im Verdacht stehen, Magen-Darmbeschwerden, aber auch Kopfschmerzen auslösen zu können. Allerdings zählen Gemüsepaprikas nicht zu den lektinreichen Arten.

 

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